Archiv für November 2009

Wü: KuPuK-Soli-Party am 05.12. im Rosenkeller!

Kommt vorbei und bringt ein wenig Abscheu mit.
Nette DJs, gute Musik, Infos zu KuPuK, veganer Mampf. ab 22 uhr.

Was‘n heut‘ im Pleicher? Ach Indie oder so.
Was geht nächste Woche in Wü? Ach Laby und so‘n Songwriter aus dem Denkler tritt igendwo auf.
Und sonst? Ach ja, Immerhin ist ja jetzt zu, hatte ich ganz vergessen.
KuPuK? Hab‘ ich in der Neun7 von gelesen. Hab‘ ich nicht verstanden. Wenn die Würzburg nicht lieben, dann sollen sie halt nach Schweinfurt!

Es ist schon komisch: Ein Verein tritt an, um neue, selbstbestimmte und selbstverwaltete Räume für kritische Kultur und Politik anzumieten,
doch ihm fällt doch nichts besseres ein als ’ne Party zu veranstalten!
Obwohl die doch gegen die Würzburger Langeweile kämpfen wollten! Und das soll jetzt denen ihre kritische Kultur sein?

Andererseits: Bier 1,50, Longdrinks, DJs, Eintritt frei. Und vielleicht erklären mir die Leute ja doch noch mal, was kritische Kultur sein soll. Vielleicht sind das aber auch wieder so arrogante Schnösel.

www.kupuk.de

Frischer Wind!

Die Umbenennung in „Antinationale Assoziation Main-Spessart“ hat mehrere Gründe, wovon einige im Folgenden aufgeführt werden.

Das klassische Konzept „der Antifa“, das sich vornehmlich mit jenen Auswüchsen der bürgerlichen Gesellschaft beschäftigt, die gemeinhin als Neonazis oder „Rechtsextremisten“ bekannt sind, halten wir für nicht tiefgehend genug, und dies wollen wir auch im Gruppennamen zum Ausdruck bringen. Auch wenn uns schon im Januar, als wir uns als Gruppe gründeten, bewusst war, dass „Antifa“ nicht nur Angriff, sondern auch und vor allem radikale Gesellschaftskritik heißen muss, war diese Einstellung in der Gruppe anscheinend noch nicht ausgereift genug, um einen tiefer greifenden Gruppennamen zu finden als „Autonome Antifa“. Ein Name, der Außenstehenden Aktivist_innen leicht den Eindruck vermittelt, mit einer verstärkten „Gegen-Nazis“-Einstellung hat sich die Sache. Da dies eben gerade nicht zutrifft, und ein präziserer Gruppenname uns allein schon um des Auftretens nach Außen willen doch recht wichtig erscheint, hielten wir die Umbenennung für zwingend notwendig.
Es gilt, der bürgerlichen Gesellschaft inklusive ihrer braunen Auswüchse diametral und unversöhnlich gegenüberzustehen, eine Kritik an Nation, Staat und Kapital zu vertreten, und letztlich um nicht weniger als für die emanzipierte Gesellschaft einzutreten. Diese Ansichten sehen wir im neuen Gruppennamen um einiges besser impliziert, was für uns eine höhere Priorität hat als die ausgeprägtere Agitationsfähigkeit des alten.

Antinationale Assoziation Main-Spessart, November 2009

Ab jetzt ist diese Seite übrigens auch unter der Adresse www.aamsp.de.vu erreichbar.

Die Logik der Vernichtung

Ein hörenswerter Vortrag von Moishe Postone über Vernichtung, Antisemitismus, und Kapitalismus.
Verzeiht ihm seinen Akzent ;)

Die darauf folgende Diskussion wollen wir euch auch nicht vorenthalten:

Beides Sendungen von Café Critique.

„Straßen aus Zucker“ reloaded!

Erfreuliches gibt es aus Berlin zu vermelden: Das Projekt „Straßen aus Zucker“ geht in die zweite Runde!
Die zweite Ausgabe der antinationalen Jugendzeitung lässt sich HIER als pdf begutachten.

Es gilt weiterhin:
Straßen aus Zucker statt Deutschland! :)

Es gibt kein Ende der Geschichte!

Aufruf zur bundesweiten, antinationalen Demonstration gegen die Wendefeierlichkeiten der BRD am 7.11. in Berlin:

Der deutsche Jubiläumsnationalismus 2009 erreicht im November seinen Höhepunkt. 20 Jahre ‘Wende’, 20 Jahre ‘Mauerfall’, 20 Jahre ‘Einheit in Freiheit’. Auf den Deutschland-Fanmeilen von Leipzig bis Berlin können, dürfen und sollen alle mitmachen. Und am Brandenburger Tor lässt der Staat noch einmal die Mauer errichten – um sie am 9. November mit großem Rums einzureißen.

Das einfältige Spektakel dient einer neuen deutschen Ideologie. 20 Jahre nach dem Bankrott des Ostblocks zimmert sich Deutschland eine Freiheitsgeschichte als nationalen Mythos. 1945 mussten die Deutschen bekanntlich noch zur Demokratie gezwungen werden. Doch 1989 soll in die Geschichtsbücher eingehen als das Jahr, in dem die Deutschen selbst für ‘die Freiheit’ kämpften. Wenn am 9. November die Mauer noch einmal fällt, dürfen sich alle Deutschen als Freiheitsrevolutionäre fühlen.

Bürgerliche Freiheit als Freiheit zur Konkurrenz

Aber die herrschende Freiheit ist schlechter als ihr Ruf. Bürgerliche Freiheit ist die Freiheit kapitalistischer Konkurrenz. Und deren Brutalität wird auch nicht besser durch Vergleiche mit den Staatszwängen des Realsozialismus, oder mit dem Wüten der Volksgemeinschaft im NS.
Der siegreiche Kapitalismus hat weltweit neue Ohnmacht und neue Verzweiflung produziert. Sein “stummer Zwang” (Marx) macht den meisten Menschen das Leben zur Hölle, selbst denen, die obenauf schwimmen. Kapitalistische Freiheit bedeutet blinde Herrschaft des Markts, ein zugerichtetes Leben für Lohnarbeit, Kapitalverwertung und Konkurrenz, und vergoldete Scheiße für Wenige. (mehr…)




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